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300 Jahre Spitalkirche

Am 7. Mai 1719 wurde die Pfaffenhofener Spitalkirche am Oberen Hauptplatz eingeweiht. Genau 300 Jahre später, am Dienstag, 7. Mai, lädt die Stadt Pfaffenhofen alle Interessierten zu einer Führung von Stadtrat Reinhard Haiplik durch die Spitalkirche ein.

Die Führung beginnt um 17 Uhr. Im Anschluss findet um 18 Uhr eine feierliche Maiandacht statt.

Außenansicht der Spitalkirche  (Bild 1 von 7)

Unsere Spitalkirche gegenüber der Stadtpfarrkirche wurde 1717 erbaut (Weihe 1719) – als Kirche der Franziskaner, die von da an bis zur Säkularisation im Jahr 1802 in Pfaffenhofen eine Niederlassung unterhielten. Unterhalb der Kirche ist eine Krypta mit Grabstätten von Franziskaner-Mönchen.

Innenansicht der Spitalkirche  (Bild 2 von 7)

1804 verlegte man das Heiliggeist-Spital und die Gritsch´sche Pfründeanstalt in die früheren Klosterräume. Die Franziskanerkirche wurde zur Spitalkirche (heute Eigentum der Heiliggeist- und Gritsch´schen Fundationsstiftung). Das ursprüngliche Türmchen an der Nordseite ist im Jahr 1900 wegen Baufälligkeit abgebrochen worden. Über dem Südgiebel zum Hauptplatz hin schuf man mit dem heutigen Turm Ersatz.

Altäre (Bild 3 von 7)

Die Altarbilder aus der Zeit der Entstehung der Kirche stammen von dem bayerischen Hofmaler Johann Caspar Sing. Das Hochaltargemälde, eine Kopie aus der Klosterkirche in Kaisheim, stellt die nächste Verwandtschaft der Gottesmutter Maria, die „Heilige Sippe“, dar (Patrozinium der Hl. Familie). Die Seitenaltarbilder zeigen eine Mondsichel-Madonna und die Stigmatisation des Hl. Franziskus.

Antonius-Altar (Bild 4 von 7)

In der Seitenkapelle an der Westwand befindet sich der Altar des Hl. Antonius von Padua. Auf dem Altarblatt ist der Heilige mit dem Jesuskind auf dem Arm und - darüber schwebend - der Gottesmutter abgebildet. Darunter steht ein Votivbild aus dem 18. Jahrhundert mit Zahlenrätsel.

Deckengemälde (Bild 5 von 7)

An der Kirchendecke sollen früher Fresken des Cosmas Damian Asam zu sehen gewesen sein. 1952 bemalte der Pfaffenhofener Künstler Michael Weingartner die Flächen mit Szenen aus dem Leben des Hl. Franziskus.

Tafeln im Arkadenvorbau (Bild 6 von 7)

Zum Gedenken an Pfaffenhofens Kriegstote und Vermisste von der Napoleonischen Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg wurde 1959/60 an der südlichen und westlichen Außenseite der Kirche ein Arkadenvorbau errichtet.

Krippe (Bild 7 von 7)

Als eine Besonderheit gilt die Krippe der Franziskaner mit Holzfiguren, die zu einem großen Teil über 200 Jahre alt sind. Sie ist jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit vor dem Antoniusaltar aufgebaut. Von der „Vorweihnacht“ (2. Dezember) bis zur „Hochzeit von Khanaa“ (17. Februar) folgen einander zwölf verschiedene Szenen.

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