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Klöster und Wallfahrtsorte im Pfaffenhofener Umland

Eine Reihe von Klöstern und Wallfahrtsorten im Pfaffenhofener Umland sind einen Besuch wert.

Kloster Scheyern

Große Bedeutung für die Region und unsere Pfarrei hat seit alter Zeit das 1119 gegründete Benediktinerkloster Scheyern. Es liegt etwa 5 km von Pfaffenhofen entfernt. Seit dem Jahre 1180 besteht die Wallfahrt zum Hl. Kreuz. Besondere Wallfahrtsgottesdienste werden dort jedes Jahr im Mai zur Kreuzauffindung und im September zur Kreuzerhöhung gefeiert. Über die Wallfahrt, das Kloster Scheyern und seine Geschichte informiert die eigene Internetseite des Kloster Scheyern.

Wallfahrtskirche Niederscheyern

Zu  „Unser Lieben Frau von Niederscheyern“ pilgerten lange Zeit Gläubige aus vielen Orten der Umgebung. Auch heute noch führt vor dem Fest Christi Himmelfahrt ein Bittgang unserer Pfarrei in das inzwischen nach Pfaffenhofen eingemeindete Dorf. Das Gnadenbild im Hochaltar wurde um 1500 geschnitzt und später überarbeitet. Für die Seelsorge in der Kuratie Niederscheyern sind Patres aus Scheyern zuständig.

Wallfahrtskirche Herrnrast

Ein gern besuchter Ort ist das kleine Wallfahrtskirchlein des Herrn in der Rast auf einer Anhöhe über dem Ilmtal am Waldrand, dem Dorf Ilmmünster gegenüber. Nach Zeiten des Verfalls ist es mehrfach wieder errichtet bzw. restauriert worden, zuletzt 1973 durch Initiative des Pfaffenhofeners Claus Hipp. Im nahen Ilmmünster bestand bereits im 8. Jahrhundert eine Mönchsgemeinschaft. Die dortige Kirche bewahrt die Gebeine des Hl. Arsatius.

Kloster Hohenwart

1878 gründete Regens Johann Wagner zusammen mit Dillinger Franziskanerinnen eine Förderstätte für Gehörlose in der Anlage des ehemaligen Benediktinerinnenklosters Hohenwart, das von 1074 bis zur Säkularisation 1803 über dem Paartal bestanden hatte. Das heutige Zentrum der Regens-Wagner-Stiftungen für Personen mit unterschiedlichen Behinderungen umfasst Wohnanlagen, medizinische Einrichtungen, Schulen, Werkstätten, eine Gärtnerei und einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Weitere Informationen

Oase Steinerskirchen

Seit 1950 hat Steinerskirchen eine Niederlassung der Herz-Jesu-Missionare. Von ihnen wurde die alte Wallfahrt zur Gottesmutter im Jahr 1963 wiederbelebt, sodass heute an den Wallfahrtstagen im Mai und an Mariae Himmelfahrt wieder große Scharen von Pilgern zu der Kirche in der kleinen, sehr alten Pfarrei ziehen. 1985 bauten die Herz-Jesu-Missionare ein Bildungs- und Besinnungshaus, die „Oase“. Über das Programm informiert die eigene Internetseite der Oase Steinerskirchen.